damals/heute

8. Februar: Auf Initiative des preußischen Vertreters im Bundestag, Otto von Bismarck, wird in der Krim-Krieg-Frage nicht etwa Mobilmachung gegen Russland, sondern bewaffnete Neutralität beschlossen.
Source: https://de.wikipedia.org/wiki/1855#Krimkrieg

Klingt nicht viel anders als heute, ist aber 160 Jahre her.
Geht noch weiter:

Während Russland allein einer Allianz aus Frankreich, Großbritannien, Italien (Sardinien) und dem Osmanischen Reich gegenüberstand, erklärten 1855 Preußen, Schweden und Dänemark erneut „bewaffnete Neutralität“ zum Schutze ihres Handels mit Russland und nahmen somit faktisch eine Russland wohlwollende Haltung ein. Das Einlaufen britischer Kriegsschiffe in die Ostsee und den Beschuss russischer Häfen verhinderten sie jedoch nicht.
Source: https://de.wikipedia.org/wiki/Bewaffnete_Neutralit%C3%A4t

Zur gleichen Zeit sah der Alltag in Amerika übrigens so aus:

österreichische Arroganz

Die entwickeln sich ja rapide zum Schurkenstaat.
Erst ernennen sie Hitler zum Ehrenbürger, gefolgt von der bolivianischen Sommeroffensive, ein Schein-Prozess gegen Josef (nein, nicht Goebbels, den hätten sie freigesprochen) und heute nun auch noch die anlasslose Zensur zur Gleichschaltung des World Wide Web.

Wer hat die eigentlich in die EU gelassen?

Keine Macht der kalten Küche!

Nachdem ich ja hin und wieder in diesem Blog verkünde, aus welchen Gründen welche Parteien nicht mehr wählbar sind, tun sich nun endlich Alternativen auf. Ich hatte schon befürchtet, die Rheinländer und Pfälzer hätten bei der Wahl in gut zwei Wochen keine Wahl. Doch dies ist nun mitnichten so. Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands übernimmt Verantwortung und zeigt eindrucksvoll, mit ihrem Wahlwerbespot (http://www.youtube.com/watch?v=ewWTpuj9KTs) zur Landtagswahl am 27. März, wieviel politisches Potential in ihnen steckt.

Vorbei die Tage, an denen kleinkarierter, spießbürgerlicher „esprit allemand“ den tristen Alltag bestimmte. Die arische Frau von heute trägt gern ein Kleid von gestern, hört vorwiegend esoterische Musik und hält sich ein latent homosexuelles Männer-Harem, welches in erster Linie mal den Haushalt für sie macht. Auch „weiß“ muss nicht mehr alles sein. Das rheinland-pfälzische Minderheiten-Produkt „Rotwein“ zu fördern hat sich die Volksunion auf die Fahnen geschrieben. Für mehr Farbe in diesem Land!

Gekonnt ungezwungen setzen sich die Darsteller in Szene und überzeugen den Betrachter mit ausgefuchsten, lockeren Dialogen. So zeigt beispielsweise das Gleichnis mit dem versalzenen Gericht sehr deutlich auf, dass man Nahrungsmittel gar nicht salzen muss, weil sie sonst versalzen sind. Oder so.

Weiß sind wir, rot der Wein und schwarz die Zukunft.


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