// Warum Obama ebenso unwählbar ist...

…bringt John Kaminski mit wenigen Worten auf den Punkt:

The New Evil Empire - America has become what Nazi Germany and the Soviet Union used to be

Hat er zwar vor des Schwarzen Machtergreifung gesagt, recht hat er dennoch. Obama hat da durchaus seinen Anteil an einer solchen Headline. Und zwar nicht nur, weil er seine Hautfarbe missbraucht um sein V olk genauso zu belügen wie seine Vorgänger und trotzdem ein positives Image aufrecht zu halten. Wie will man dem an die Karre pinkeln? Da wird man doch sofort gefragt ob man Rassist, NeoNazi oder beides i st. Und so hat der gute Mann einen Freibrief für jedwede Schandtat, die ihm gerade in den Sinn kommt. Sondern vor allem weil er deutlich gemacht hat, wieviel Macht ein im Vorfeld gepriesener Messias mit h eißer Luft erreichen kann und er vor allem nichts dafür tut, damit es besser wird. Auf heise's Technology Review titelt Ben Schwan:

US-Präsident Barack Obama treibt die Einführung eindeutiger digitaler IDs voran.
Wenn es nach seiner „National Strategy for Trusted Identities in Cyberspace“ geht, ist bald niemand mehr anonym.

Was da zu lesen ist, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Die Ami's halten ihre biometrische Datensammlung für nicht ausreichend und versuchen, neben dem massenhaften scannen parkender Fahrzeuge, dies mit einem Personalausweis-Mechanismus im Web zu ergänzen. Gleiches zu etablieren versucht man ja auch hierzulande. Die Argumente klingen wie immer logisch und nachvollziehbar. Identitätsnachweis für rechtssichere Vertragsabschlüsse, Jugendschutz, effektive Verbrechensbekämpfung usw usf. Alles in allem doch positiv, nicht wahr? Doch wozu führt das? Richtig. Verlust jedweder Anonymität und viel schlimmer: Aufzeichnung historischer Daten. Wir wissen künftig also nicht nur wer was gemacht hat, sondern vielmehr und viel wichtiger auch gleich noch: was hat er eigentlich in den letzten 20 Jahren getan? Ist das nun gut oder schlecht? Jetzt kommen sicher gleich wieder die „Ich-hab-nichts-zu-verbergen-Jünger“ aus ihren Löchern gekrochen. Der Unterschied zum Real-Life ist simpel: einen Perso hab ich zwar, aber ad 1) steht dort nicht alles drauf was wirklich interessiert und ad 2) ich muss den zwar besitzen, aber nicht mitführen und schon gleich gar nicht jemandem zeigen, ausgenommen berechtigter Behörden. Exaktomundo, Behörden! Ein Polizei-Beamter ist nicht unbedingt auch gleich eine Behörde! Erst recht nicht mitten auf dem Marktplatz. An diesem Punkt sollten wir ersteinmal gedanklich nachvollziehen, mit welch hohem Schutz die eigene Identität ausgestattet ist. Mit einem Perso kann man bis dato noch keine Bewegungsprofile erstellen und keine Interessen oder Abneigungen ermitteln. Auch gibt er keine Auskunft in welchen Zeiträumen ich aktiv bin und mit welchen Themen ich mich da befasse. Fingerabdrücke auf Perso's hatten wir im Dritten Reich schonmal und es ist deswegen zu recht beim ePA (wegen dem ja übrigens Justizvollzugsanstalten zu Personalausweisbehörden erklärt werden sollen) ein optionales, sprich freiwilliges, Feature. Die Vorteile dieser Desmaskierung liegen klar auf der Hand. Zum einen weiß der Staat dann relativ genau wer wann was getan hat und kann potentielle Feinde (ergo Machtgefährder) frühzeitig aus dem Verkehr ziehen. Solche Katastrophen-Portale wie Wiki- oder OpenLeaks müssen natürlich unterbunden werden. Twitter-Stürme wie in Afrika oder im nahen Osten sind in China nicht möglich und die Volksrepublik ist letztlich in jedweder Hinsicht das große Vorbild für die USA. Zum anderen kann man die Entwicklung und Produktion von Sicherheits- und Überwachungstechnologie vorantreiben. Dies verkauft man der Öffentlichkeit als super Sache bzgl. Arbeitsplätze (die tatsächlich aber leider dann doch irgendwie nach südost-Asien outsourced werden) und kassiert gleichzeitig 'nen ganzen Sack voll Spenden der Lobby'isten, die sich beim nächsten Wahlkampf selbstverständlich erkenntlich zeigen möchten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die westliche Welt ihr eigenes Volk flächendeckend mit Drohnen überwacht.

Was hat Obama in den letzten zwei Jahren geschafft? Richtig. Nichts (aufgerundet)! Aber davon jede Menge. In Afghanistan gehts weiterhin drunter und drüber (und alles nur wegen einem von der Regierung benötigten Feindbild und dortigen Bodenschätzen). Im Irak hat man versucht einige Soldaten abzuziehen, aber nicht weil die Mission complete wäre, sondern weils langsam teuer wird, keinen Grund gibt und schlecht fürs Image ist wenn man die männliche Zivilbevölkerung abschlachtet während man die weibliche vergewaltigt, wirklich durch sieht da unterdessen keiner mehr. In Libyen schuf er einen neuen Kriegsschauplatz um von den beiden erstgenannten HotSpots abzulenken um bald in einem zweiten Mogadishu unterzugehen. Obendrein gehts da um reichlich Öl (ich glaub noch nicht so richtig daran, dass das libysche Volk von ganz allein revoltierte). Das Krisenmanagement seitens der US-Regierung während dem BP-Desaster im Golf von Mexiko war eine Farce. Das KZ „Guantanamo“ wird selbstverständlich nach wie vor ein wichtiges Hilfsmittel der amerikanischen Folter- und Verhörmethoden bleiben (für diesen tatsächlichen rechtsfreien Raum fordert übrigens niemand strengere Gesetze!) und Bradley Manning soll wegen deplatzierter political correctness, trotz globaler Proteste, nach hinreichend Demütigung und Qual (vom ehemaligen Jura-Professor's des Präsidenten unterdessen als „verfassungswidrige und illlegale Haftbedingungen“ tituliert), ermordert werden. Abgesehen davon geht der amerikanische Staatshaushalt vollends den Bach runter, während die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird („Gemäss einer Studie hat das eine Prozent der US-Haushalte, das am reichsten ist, im Schnitt 225 Mal so viel Vermögen wie der amerikanische Durchschnittshaushalt.“). Den daraus resultierenden Frust entladen Bürger in der Gesellschaft und werden dafür künftig mit Tasern gebändigt. Schüler und Studenten hingegen mit vom Staat legitimierter Selbstjustiz und eigenen Schusswaffen im Klassenzimmer oder auf dem Schulhof … Jungs … ihr habt durch die Bank weg nicht mehr alle Zweige am Baum … Die Machthaber dieses Landes treten Menschenrechte mit Füßen. Amerika ist völlig am Ende und funktioniert trotzdem noch irgendwie, das ist wirklich verblüffend.

Unterdessen kann man den Ex-CIA-Agent Obama wohl doch als dämonische Kreuzung Martin-Luther King's, Jesus und dem Anti-Christ bezeichnen. Für seine Wahl-Kamapgne, die er möglichst zeitnah begann um möglichst viele Millionen zu scheffeln (Kaffeesatzleser erwarten Rekord-Spenden), und LiveInterview's im Fressenheft sind selbstverständlich genügend Ressourcen verfügbar. Zusammengefasst: der Typ ist ein Blender gefangen im Körper einer Marionette, dessen Amt als „das mächtigste der Welt“ zu bezeichnen geradezu lächerlich ist. Sein einziges Ziel scheint „möglichst lange in einer großen Villa wohnen“ zu sein und Business-Schuhe zu tragen, weil die gut zur Breitling passen. Wer diesem Vogel nochmal seine Stimme gibt, hat bei mir gänzlich verschissen. Da Repulikaner erst recht nicht wählbar sind, fordere ich alle Amerikaner auf Farbe zu bekennen und diese Pseudo-Wahl mit Lotto-Modus a la „entweder oder“ zu boykottieren.

Ich wollt mal als Tourist nach Nordamerika, weil ich glaub da gibts auch schöne Ecken… das Thema ist erledigt.

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