// Der blanke Hohn

Um die „Packstation Trilogy“ abzuschließen… ich bin letzte Woche tatsächlich das Fremdpaket in einer Post-Filiale losgeworden. Man kann von vorn herein getrost darauf verzichten sein Glück in einer „Filiale (im Einzelhandel)“ oder gar in einem „Verkaufspunkt“ zu suchen. Da werden Sie nicht geholfen. Das liegt in erster Linie daran, dass die Personen die da arbeiten von Post-Services weder Ahnung haben noch in irgendeiner Form gewillt sind sich auch nur ansatzweise mit der Materie auseinander zu setzen. Hier scheint einzig das Post-Label dafür missbraucht zu werden Kunden für einen schnellen schmalen Taler nebenbei quasi als Zubrot zu gewinnen. Erschütternd nur, dass der Post völlig am hinteren Gesitze vorbei zu gehen scheint, wie ihre Repräsentation in der Fläche ist.

Nun die finale Mitarbeiterin war jüngeren Semesters, kannte sich mit der Packstation erwartungsgemäß genauso wenig aus wie ihre Kollegen, war aber dennoch bemüht mir zu helfen. Dies endete in der Übernahme des Pakets und einem handschriftlich ausgestellten Übernahme-Beleg, verziert durch einen Back-To-The-Roots-Stempel, mit dem ich im Fall des Falles naiv in der Gegend rumwinken kann (…noja, wer wenn nich ich!?…).

Um diesen epic Fail aber noch auf die Spitze zu treiben: in der Mail vom Support stand ja nun geschrieben, sie würden mir eine „Wiedergutmachung auf postalischem Wege“ für meinen „entstandenen Aufwand“ zukommen lassen. Dieses „Präsent“ ist unterdessen eingetroffen und wer will raten was es ist? Richtig … eine Briefmarke für ein Paket in den max. Maßen XYZ um, ich zitiere, „eine Sendung bis zehn Kilogramm an einer PACKSTATION aufzugeben“. Wobei der Terminus „aufzugeben“ hier offenbar im Wortsinn zu verstehen sein muss. Ich hätt's nicht prägnanter formulieren können, frage mich aber dennoch was so eine Paketmarke wohl bei ebay einbringt?

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