Dein Freund und Helfer

Berlin. „Darf ich ihnen helfen?“, fragt der Polizist noch freundlich, dann greift er Wolfgang Thierse am Arm und zieht ihn von der Straße.


Der Taliban-Bart und das üppige Gehalt von Herrn Thierse sind wahrscheinlich die Gründe, warum die schlecht ausgebildeten (und zumeist auch ziemlich häßlichen) Polizisten sich bei dieser Personalie an die Knigge-Taschenkarte erinnern und hier Spitzenpolitiker bevorzugt behandeln um die Zweiklassengesellschaft weiter zu verdeutlichen. Normalerweise läuft das wie folgt ab:

Die Polizei ermittelt jetzt gegen den Beamten, der eine am Boden liegende Demonstrantin brutal gegen den Kopf getreten hat.


Nun kann man natürlich argumentieren, die Demonstrantin hätte das selbst verhindern können, in dem sie nicht an einer autonomen Großdemonstration teilnimmt, denn dass dort Steine fliegen ist absehbar und Verletzungen in der Regel wahrscheinlicher als beim Minigolf. Doch erstens hat ein jeder das Recht an Demonstrationen teilzunehmen, egal wann, wo und wieso. Wir reden hier von Grundrechten, da versteh ich keinen Spass. Und zweitens möchte ich nicht mit meinen nun wirklich nich zu knappen Steuergeldern vorsätzliche, heimtückische und schwerste Körperverletzungen von Leuten finanzieren, die eigentlich mit dem Schutz der Bevölkerung beauftragt sind. Zumal wir alle wissen, dass dieser Polizist kaum was zu befürchten haben wird.


Nun kann man weiter argumentieren, die Demonstratin hätte angefangen und bestimmt “Du A-Loch” oder was ähnlich schlimmes dem gesetzbrechenden Gesetzeshüter zugerufen, weswegen die Hundertschaft rot sah und in die friedliche Menge rennen musste. Wie sicher kann man sich da sein, nachdem man das hier gelesen hat:

Die Situation auf der Kreuzung ist gerade ruhig. An der Straßenecke stehen Polizisten. Da kommen zwei dunkel gekleidete, vermummte Männer vorbei. Einer von beiden schubst den anderen in die Polizeigruppen, erhebt dann aber selbst die Arme und empört sich. Sofort gehen verschiedene Autonome auf die Polizei los. Was sie nicht gesehen haben: Derjenige, der sich über die Situation empört hat, hat sie selbst verursacht.


Nun kann ich glücklicherweise aus eigener Erfahrung sagen, dass es absolut üblich ist, seitens der Polizei zivile Beamte in großen Mengen unter Demonstranten zu mischen. Die haben mehrfache Aufgaben. Sicherlich wird versucht so näher an der Informationsquelle zu sein und schneller zu wissen, was die Demonstranten als nächstes tun werden. Möglicherweise lassen sich mit naiven Demonstranten Kontakte schließen, auf jeden Fall aber kann man bedeutend schneller und auch ungefährdeter, da unauffälliger, einen Zugriff durchführen.
Aber provizieren die auch gleich? Ja selbstverständlich. Die Polizei ist absolut abhängig von extremen Riots. Gibt es keine Gefahren, wie rechtfertigt man dann größere Budgetanforderungen im nächsten Jahr? Oder Videoüberwachung? Oder Lauschangriffe und Zensur? Dieses Vorgehen ist absolut üblich, nicht neu und wird international angewandt. Das ganze korrupte Pack…
Die Frage ist nur, wer interessiert sich eigentlich dafür? Ich nehme an, keiner.

stand up, fight back

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