Absurd?

Während der häufig mit Fäusten am Kopf getroffene Bürgermeister von Kiew, bekanntermaßen Witalij Wolodymyrowytsch Klytschko, die deutsche Regierung bittet mit „ihrem KnowHow“ beim Bau einer 2.300 km langen Mauer mitten durch die Ukraine zu helfen schießt sich allen Ernstes eine Grundschullehrerin in Utah auf'm Klo selber in den Fuß (bzw. Bein, aber Fuß klingt lustiger).

Besonders amüsant an der zweiten Meldung ist, dass in der Folge des Pennsylvania Shooting vom 21. Dezember 2012 ein Mann (ich glaub von der NRA) mit einem besonders großen Hut, nämlich der hier:

2012-12-21_arming_teachers.jpg

noch am gleichen Tag bei Piers Morgan auf CNN forderte, alle Lehrer zu bewaffnen. Wegen der Sicherheit.

Schroedingers Monk

Ein 65 Jahre alter buddhistischer Mönch in Thailand möchte durch Meditation sterben. Der Abt eines Klosters in der Provinz Chaiyaphum habe sich in einen Sarg gelegt und mit der Meditation begonnen, berichtet die „Bangkok Post“. Er wolle keinen Suizid begehen, es sei schlicht an der Zeit für ihn, zu sterben, zitierte die Zeitung den Mann. Der Sarg verfüge über Löcher, so dass der Mönch beim Meditieren atmen könne. Andere Mönche habe er damit beauftragt, morgen nachzuschauen, ob er tot sei. (Source: http://nr.news-republic.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=9&articleid=28640151&m=d)

Na mal sehen…

Update 2014-09-11:

Chaiyaphum police chief Pol Maj Gen Pinit Maneerat, accompanied by Phra Ratpawana Warajarn, the province’s ecclesiastical leader, and government and medical officials, showed up at the temple about 3pm to negotiate with Luang Pu Pim. They urged him to cancel his plan and leave the coffin. […] The authorities told the followers they were only there to do their duty after people complained that Luang Pu’s action was improper. […] The disciples then allowed the group to enter the living quarters where they found the monk still alive but exhausted.
(Source: http://www.bangkokpost.com/news/local/431661/abbot-ends-death-plan)

Ein Mönch will sich zu Tode meditieren und kriegt Ärger mit den Offiziellen weil er sein Wissen über Geschehnisse in der Zukunft kund tut und soetwas schickt sich für Buddhisten nicht :)
Zum Glück gibts noch Alternativen: Elefanten trampelten Mönch beim Meditieren tot

inchtabokatables

wars only wars wherever you lookin', wars only wars the whole world's shootin'
wars only wars, nobody's winnin', wars only wars the other one's beginn'

1994. eben wiedergefunden. alles beim alten. weitermachen.

österreichische Arroganz

Die entwickeln sich ja rapide zum Schurkenstaat.
Erst ernennen sie Hitler zum Ehrenbürger, gefolgt von der bolivianischen Sommeroffensive, ein Schein-Prozess gegen Josef (nein, nicht Goebbels, den hätten sie freigesprochen) und heute nun auch noch die anlasslose Zensur zur Gleichschaltung des World Wide Web.

Wer hat die eigentlich in die EU gelassen?

well, that escalated quickly

Am Dienstag noch formulierte Thomas Stadler wie das EuGH-Urteil zur Löschpflicht von Google zu werten ist und gerademal zwei Tage später posted Golem:

So fordere ein Politiker, der eine Wiederwahl anstrebe, Links zu einem Artikel über sein Verhalten während seiner Amtszeit zu entfernen. […] Ein Arzt wiederum verlange, negative Bewertungen seiner Patienten entfernen zu lassen.

Es ist an der Zeit mit dezentralen Websearch-Infrastrukturen entgegenzuwirken.

Die Top 8...

meines Wahl-O-Mat-Durchlaufs zur Europawahl 2014 ist ähnlich schräg wie die zur Bundestagswahl 2013. Dass die Partei die Partei als Sieger hervorgeht wirkt akzeptabel, damit lässt sich arbeiten.

Nebelkerzen

Als der Albig letztens mit dem Vorschlag für eine KFZ-Sonderabgabe kam hab ich lange überlegen müssen, was die politische Elite damit vertuschen möchte. Immerhin ist das eine massiv schwachsinnige Idee mit besonders hohem Potential für maximalen Blutdruck beim Wutbürger und eine solche Vorgehensweise hat sich in der Vergangenheit bewährt. Heute wurde es mir klar:

Ab Sommer könnten also Fingerabdrücke und DNA-Profile automatisiert abgefragt werden. […] Hierzu gehören nicht nur Meldedaten, sondern unter Umständen auch weitere polizeiliche Erkenntnisse, darunter “politische Anschauungen”, die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, Angaben zur Gesundheit oder zum Sexualleben. Selbst die Verarbeitung von Informationen zu “Rasse oder ethnische Herkunft” sowie “sonstige Überzeugungen” ist geregelt.

Zugriff werden neben FBI auch US-Geheimdienste und -Grenzbehörden haben.


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